UFS Explorer Version 7: Unbestreitbare Gründe für ein Upgrade

02.08.2022

Die 5. Version von UFS Explorer wird offiziell nicht mehr unterstützt und trotzdem bleiben einige Benutzer der alten Software, die sie einmal installiert haben, treu und halten ein Upgrade zurück. Derweil wurde das Produkt für das neue 7. Release grundlegend überarbeitet und hat viel mehr zu bieten als sein Vorgänger: Von hilfreichen Anleitungen für Neulinge über die Arbeit mit modernen Technologien für technisch versierte Leute bis hin zu einzigartigen Funktionen und Instrumenten für Menschen, die verlorene Dateien für tägliches Brot retten. Kurz gesagt, sie eröffnet völlig neue Horizonte in der logischen Datenwiederherstellung – lesen Sie diese kurze Übersicht und beurteilen Sie selbst.

  1. Müheloser Einsatz mit neuer Benutzeroberfläche

Das erste, was Ihnen auffällt, wenn Sie eines der Programme der 7. Version starten, ist die Veränderung der Benutzeroberfläche: Sie ist weniger technisch und viel benutzerfreundlicher geworden. Der Prozess der Datenwiederherstellung, vom ersten bis zum letzten Schritt, wird jetzt von hilfreichen Eingabeaufforderungen und Anweisungen begleitet und ist fast ein Kinderspiel. Darüber hinaus ist es dank der automatischen Erkennung zusätzlicher Technologien auf einem logischen Volumen/physischen Gerät in Kombination mit neuen Partitionssymbolen wesentlich leichter, den erforderlichen Speicher zu finden und den Zugriff darauf zur Ausführung beabsichtigter Aufgabe zu erhalten.

  1. Optimiertes Scannen: smarter, schneller und sicherer

Auf der anderen Seite wurden die Algorithmen, die Daten hinter den Kulissen retten, für das 7. Release verbessert und sind viel ausgefeilter geworden. Zum Beispiel kann das Programm die automatische Ausrichtung der auf der Festplatte vorhandenen Partitionen durchführen, um deren gültige Positionen zu bestimmen und die Daten auch dann korrekt auszulesen, wenn die Partitionstabelle beschädigt wurde oder Informationen zum Anfang/Ende von einer Partition ungenau ist. Außerdem ermöglicht die Software die Analyse eines Speichers für mehrere Dateisysteme auf einmal, dessen Liste in Scannen-Parametern definiert wird. In der Zwischenzeit werden verschiedenen Dateisystemtypen parallel und nicht nacheinander gesucht – dies garantiert eine minimale Anzahl von Verweisen auf die Festplatte und einen viel schnelleren Scan, auch wenn Sie nicht sicher sind, welches Format auf Ihrer Partition angewendet wurde. Der Scannen-Vorgang selbst ist dank zusätzlicher Möglichkeiten, die das Anhalten/Fortsetzen des Verfahrens, Prüfen oder Speichern der Zwischenergebnisse usw. ermöglichen, bequemer geworden.

  1. Viel mehr unterstützte Technologien: von einfachen Apple-Volumen bis hin zu komplexen Dell EqualLogic-SANs

Die Reihe moderner Speichertechnologien, mit denen Sie mithilfe UFS Explorer umgehen können, wurden in der 7. Version erheblich erweitert: Sie umfasst komplexe Speicher wie Drobo BeyondRAID, Btrfs-RAID, ZFS-RAID-Z, Microsoft-Speicherbereiche, Apple Fusion Drive auf Basis von Core Storage oder APFS sowie einfache Volumen mit APFS, Btrfs und ReFS/ReFS3. Außerdem erkennt die Software automatisch Microsoft-Partitionen mit aktivierter Datendeduplizierung (einschließlich NTFS- und ReFS-Formate), findet ihre Deduplizierungsdatenbanken und ermöglicht deren Anwendung für die ordnungsgemäße Datenrettung von deduplizierten Speichern. Weiterhin haben technische Experten jetzt die Möglichkeit, Daten von Dell EqualLogic-Speicher-Arrays, die jede Art von unterstütztem RAID implementieren, wiederherzustellen, selbst im herabgesetzten und doppelt herabgesetzten Modus.

Zweitens enthält die Software jetzt Entschlüsselungstechniken für BitLocker und APFS-basierte Verschlüsselung, sodass mit deren Hilfe gesperrte Partitionen direkt in UFS Explorer entschlüsselt werden können, ohne vorausgehende Entschlüsselung im Betriebssystem.

Darüber hinaus wurden der Liste der unterstützten Festplatten-Images und virtuellen Festplatten neue Formate hinzugefügt, darunter jetzt auch QCOW/QCOW2 von QEMU und XEN, VDI von VirtualBox, Apple Disk Images (DMG), R-Studio-Image-Dateien (RDL) und Disk-Images, die mit DeepSpar Disk Imager erstellt wurden.

Der Satz von unterstützten Technologien ist für jede Software-Edition unterschiedlich. Wenn Sie also an der Verfügbarkeit einer bestimmten Technologie interessiert sind, überprüfen Sie diese Vergleichstabelle.

  1. Erweitertes Toolkit für die Arbeit mit defekten Speicher

Die Professional und die RAID Editionen des Produkts achten jetzt besonders auf beschädigte Datenträger, die offensichtlich eine besondere Behandlung erfordern. Laufwerke, Disk-Images oder sogar RAID-Sets, die beschädigte Sektoren enthalten, können mithilfe von dynamisch oder mit kompatiblen Lösungen generierten Tabellen von fehlerhaften Sektoren verarbeitet werden. Darüber hinaus können defekte Festplatten, die an ein DeepSpar Disk Imager-Gerät angeschlossen sind, in der 7. Version von UFS Explorer Professional über LAN geöffnet werden. Die Blockgröße, das Lesen-Timeout und andere Parameter können ohne Programme von Drittanbietern angepasst werden.

  1. RAID-Visualisierung für sofortige RAID-Prüfungen

Die Software-Editionen mit RAID-Funktionalität können jetzt den Inhalt eines zusammengebauten Arrays visualisieren, um die Konsistenz und die Richtigkeit der gewählten RAID-Konfiguration einfacher zu verifizieren. Der Visualisierungsmechanismus wird mit dem Hexadezimal-Daten-Viewer synchronisiert und bietet die Möglichkeit, Schlüsselstrukturen im Speicher wie MFT oder MBR hervorzuheben, Paritätswerte zu überprüfen oder die fehlenden Daten zu rekonstruieren.

  1. Arbeit mit Laufwerken atypischer Blockformate

Die Professional Edition von UFS Explorer bietet Ihnen jetzt die Möglichkeit, mit SCSI- und SAS-Laufwerken mit dem Standard nicht entsprechenden Sektorgrößen (520 Byte, 524 Byte, 528 Byte und andere), die in bestimmten Systemen wie NetApp, EMC, HP usw. verwendet werden, zu arbeiten. Zuvor war der Zugriff auf solche Laufwerke ohne die entsprechende Spezialhardware nicht möglich, was häufig die Datenwiederherstellung auf solchen Festplatten verhinderte.

  1. Dynamisches Reporting: Schnelles und präzises Feedback von Kunden

Die Professional Edition der Software bietet jetzt auch dynamische Berichtsfunktionen: Sie können eine HTML-Datei mit einem interaktiven Datenwiederherstellungsbericht, der in jedem durchschnittlichen Webbrowser geöffnet werden kann, speichern. Dieser Bericht stellt das rekonstruierte Dateisystem vollständig dar und enthält Informationen zu Dateien (Name, Datum, Typ, Größe) sowie eine integrierte Suchfunktion. Der Kunde kann Dateien oder Ordner direkt in der Berichtsdatei abhaken. Anschließend können Sie diese Informationen an UFS Explorer übergeben und sofort mit dem Kopieren der ausgewählten Daten beginnen.

  1. Änderungen der Lizenzbedingungen

Das neue Lizenzierungsschema bietet separate Optionen für diejenigen, die UFS Explorer zur Erzielung von Gewinn einsetzen möchten, z. B. durch Bereitstellung von Datenwiederherstellungsdiensten, und für diejenigen, die die Software einfach in einem Unternehmen einsetzen, um z. B. Unternehmensdateien zu retten. Die Kommerzielle Lizenz ermöglicht die Installation der Software auf einem einzelnen Computer innerhalb eines Unternehmens und deren gewinnorientierte Nutzung inzwischen kann die Unternehmenslizenz auf bis zu zehn Computern des Unternehmens angewendet und für nicht kommerzielle Zwecke genutzt werden. Mit einer erworbenen Lizenz können Sie die Software lebenslang ohne Einschränkungen gebrauchen, aber der Zeitraum, in dem Sie kostenlose Updates für das Produkt erhalten können, beträgt jetzt 360 Tage. Die Preispolitik beginnt bei €49,95. Wer jedoch ein Upgrade von der Vorgängerversion vornimmt, kann eine Lizenz mit einem erheblichen Rabatt von bis zu 50% erwerben.

  1. Brandneues Programm – UFS Explorer Network RAID

Die Software-Palette wurde außerdem um eine brandneue Anwendung – UFS Explorer Network RAID – erweitert. Das Programm bietet praktisch die gleiche Funktionalität wie die RAID Edition plus die Möglichkeit der verteilten Datenrettung von RAID oder einem eigenständigen digitalen Medium über ein lokales Netzwerk. Mit dieser Funktion können Sie diesen Vorgang über LAN ausführen, wenn die Speichergeräte an einen anderen PC oder sogar an mehrere Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen angeschlossen sind. Diese Option ist besonders nützlich, wenn aufgrund fehlender Ports oder Kompatibilitätsprobleme nicht alle benötigten Festplatten mit einem einzelnen Computer verbunden werden können. Darüber hinaus ermöglicht die Software, wie die Professional Edition von UFS Explorer, die Arbeit mit defekten Festplatten, die an DeepSpar Disk Imager angeschlossen sind.

Wie Sie sehen, unterscheidet sich die 7. Version von UFS Explorer in vielerlei Hinsicht von ihrem Vorgänger, weshalb ein Upgrade auf die neueste Version eine Überlegung wert ist. Darüber hinaus befindet sich diese Software weiterhin in der aktiven Entwicklung und daher können ihre Nutzer immer auf dem Laufenden bleiben und alle neuen Funktionen, Fehlerbehebungen und Updates, sobald sie verfügbar sind, verwenden. Darüber hinaus befindet sich diese Software weiterhin in der aktiven Entwicklung und daher können ihre Nutzer immer auf dem Laufenden bleiben und alle neuen Funktionen, Fehlerbehebungen und Updates, sobald sie verfügbar sind, verwenden.