Eine einzige Engine, drei Einsatzszenarien
Die klassischen UFS Explorer-Editionen – Standard Recovery, RAID Recovery und Network RAID – basieren auf der gleichen Datenwiederherstellungs-Engine und teilen sich daher dieselbe Dateisystemabdeckung, Disk-Imaging-Funktionalität und Scan-Logik. Der Unterschied liegt im Spektrum der Speicherszenarien, für die die einzelnen Editionen ausgelegt sind: Die Standard-Edition eignet sich für Datenwiederherstellungsfälle auf einzelnen Laufwerken, die RAID-Edition bietet zusätzlich die vollständige RAID- und NAS-Wiederherstellungsschicht, und die Network RAID-Edition ermöglicht die Arbeit mit Laufwerken, die sich auf anderen entfernten Computern befinden, über ein lokales Netzwerk.
Diese geschichtete Architektur bedeutet, dass höhere Editionen immer alle Funktionen der niedrigeren Editionen beinhalten. Alles, was in UFS Explorer Standard Recovery verfügbar ist, ist auch in RAID Recovery enthalten, und alles, was in UFS Explorer RAID Recovery verfügbar ist, ist auch in Network RAID enthalten. Die Unterschiede liegen lediglich in den zusätzlichen Möglichkeiten, die auf jeder Ebene eingeführt werden.
Alle klassischen Editionen nutzen ein unbefristetes Lizenzmodell. Eine Lizenz gilt nur für eine Plattform, daher sind separate Lizenzen für Windows, macOS oder Linux erforderlich. Upgrades zwischen den Editionen sind auf Anfrage erhältlich. Eine kostenlose Testversion ist enthalten, bei der alle Scan- und Disk-Imaging-Funktionen vollständig aktiviert sind. Die Dateispeicherung ist in UFS Explorer Standard Recovery auf 256 KB und in UFS Explorer RAID Recovery und Network RAID auf 768 KB begrenzt.
Müheloser Zugriff auf unbeschädigten Datenträger
Wenn ein Speichermedium zugänglich ist, ermöglicht die Software das Öffnen des Dateisystems zum Durchsuchen, Suchen und Kopieren von Dateien, ohne dass ein vorheriger Scan erforderlich ist. Falls Daten fehlen oder das Dateisystem beschädigt ist, stehen drei Scanmodi zur Verfügung, um zunehmend komplexere Szenarien abzudecken: ein Schnellscan auf Basis der Dateisystem-Metadaten für kürzlich gelöschte Dateien, ein vollständiger Tiefensektorscan für umfassende Ergebnisse und ein IntelliRAW-Signaturscan für Fälle, in denen Dateisystem-Metadaten fehlen oder unbrauchbar sind. Alle Scans können pausiert, überprüft und ihr Status zur späteren Fortsetzung gespeichert werden.
Das professionelle Disk-Imaging-Tool unterstützt Mehrfach-Lesevorgänge, konfigurierbare Behandlung fehlerhafter Blöcke und generiert Defektkarten während des Imaging. Wenn ein Laufwerk instabil ist oder physische Defekte aufweist, hilft es, zunächst ein Disk-Image zu erstellen und mit der Kopie zu arbeiten, um das Quellmedium vor wiederholten Lesevorgängen zu schützen und eine stabile Grundlage für die nachfolgende Analyse zu gewährleisten. Der Disk-Imager ist in der kostenlosen Testversion über alle Editionen hinweg voll funktionsfähig.
Klassische oder professionelle – welche Produktfamilie ist die richtige für Sie?
Die klassische und professionelle Produktfamilie sind getrennte Produktlinien, die für unterschiedliche Benutzergruppen konzipiert wurden und keine gemeinsame Lizenzierung oder keinen gemeinsamen Upgrade-Pfad bieten. Die klassische Produktfamilie ist für den privaten Heimgebrauch, Büroumgebungen und IT-Experten gedacht, die mit gängigen Datenverlustszenarien konfrontiert sind. Die professionelle Produktfamilie – UFS Explorer Professional Recovery und Technician – ist speziell für Datenwiederherstellungsspezialisten und digitale Forensiker konzipiert und bietet komplexere Benutzeroberflächen, eine breitere Technologieabdeckung (VMFS, LUKS, forensische Image-Formate, Hex-Editor, SAN-Unterstützung) und verschiedene Lizenzmodelle. Falls Ihre Arbeitsabläufe diese speziellen Anforderungen beinhalten, konsultieren Sie bitte die Seite der professionellen Produktfamilie.